35 Nachwuchskräfte feiern Start ins Berufsleben
Insgesamt 35 Auszubildende der Standorte Vilsbiburg, Landau, Leipzig und Bischofswiesen haben gemeinsam ihren erfolgreichen Abschluss in einem von fünf Berufen gefeiert. Im Rahmen einer feierlichen Freisprechung würdigte die DRÄXLMAIER Group im Beisein von Familien, Freunden und Ausbildern die Leistung der jungen Fachkräfte, die nun in das nächste berufliche Kapitel starten.
Ein Moment des Übergangs – und des Aufbruchs
In ihrer Rede würdigte die neue Ausbildungsleiterin Andrea Strebl die bemerkenswerten Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Sie betonte, dass hinter jedem erfolgreichen Abschluss nicht nur persönlicher Einsatz stehe, sondern auch die engagierte Arbeit der Ausbilderinnen und Ausbilder, der Lehrkräfte sowie der betreuenden Fachabteilungen. Mit ihrer Expertise, Ausdauer und individuellen Begleitung hätten sie den jungen Talenten den Weg in das Berufsleben geebnet, so Strebl.
Die abgeschlossene Ausbildung markiere weit mehr als das Ende eines Lernabschnitts, erklärte sie: Sie sei das stabile Fundament für den weiteren beruflichen Werdegang. „Mit Ihrem Abschluss halten Sie das Rüstzeug in Händen, um Ihren eigenen Weg zu gestalten“, betonte Strebl. „Nutzen Sie die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten, bleiben Sie neugierig – und entwickeln Sie weiter, was Sie begonnen haben. Ihr Berufsabschluss eröffnet Türen. Welche Sie durchschreiten, liegt nun bei Ihnen.“
Stefan Schewtschenko, verantwortlich für Personalentwicklung und Weiterbildung, richtete sich mit anerkennenden Worten an die Absolventinnen und Absolventen: „Nehmen Sie die Neugier mit, die Sie hierhergeführt hat. Nehmen Sie das Selbstvertrauen mit, das Sie sich erarbeitet haben. Und nehmen Sie die Leidenschaft mit, die Sie auszeichnet.“
Betriebsratsvorsitzender Rudi Lang unterstrich in seiner Rede die Bedeutung lebenslangen Lernens: „Mit der Freisprechung endet eure Ausbildung – aber nicht eure Entwicklung. Nutzt eure Neugier, euren Mut und euren frischen Blick, um euch weiterzubilden und euren eigenen Weg aktiv zu gestalten. Zukunft entsteht dort, wo man bereit ist, jeden Tag ein Stück dazuzulernen.“
Erlebnisse, die prägen
In ihrer gemeinsamen Rückschau ließen Yannik Gratzl und Bastian Wagenhofer die vergangenen Ausbildungsjahre lebendig werden. Die beiden Absolventen blickten zunächst auf ihre jeweiligen Fachrichtungen: Während Wagenhofer den Weg der Mechatronikerinnen und Mechatroniker skizzierte und dabei die Mischung aus technischem Anspruch und Teamarbeit hervorhob, gab Gratzl einen Eindruck aus der Welt der Industriekaufleute – geprägt von wechselnden Einsatzbereichen, neuen Perspektiven und der täglichen Anwendung von Theorie in der Praxis.
Mit einem feinen Blick für das Verbindende erinnerten sie an prägende Momente der Ausbildungszeit: an gemeinsame Veranstaltungen wie den Besuch im Schwimmbad oder die „Nacht der Ausbildung“, die den Zusammenhalt im Jahrgang stärkten. Besonders eindrucksvoll schilderten sie ihre internationalen Erfahrungen. Wagenhofer berichtete vom Einsatz in Mexiko, Gratzl von seinem Aufenthalt auf Malta. Beide Erlebnisse hätten nicht nur den Horizont erweitert, sondern auch gezeigt, wie vielfältig die Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens seien.
DRÄXLMAIER Azubis zeigen erneut ausgezeichnete Leistungen
Die Motivation und Einsatzbereitschaft der Auszubildenden zeigte sich auch bei diesem Jahrgang wieder in Form starker Leistungen. Über eine Berufsschul-Durchschnittsnote unterhalb der 1,5 freuten sich Christina Seidel, Lea Marie Strobl, Jakob Heilmeier, Tanja Bondarenko und Eliahu Vynograd. Christina Seidel erreichte sogar einen Durchschnitt von 1,0 und hatte auch im IHK-Durchschnitt eine Eins vor dem Komma. Lea Marie Strobl erhielt als besondere Auszeichnung den Verbandspreis der Berufsschule.
Duale Ausbildung international
Insgesamt sind bei der DRÄXLMAIER Group weltweit aktuell rund 1.200 Auszubildende beschäftigt. Etwa 150 davon werden in Deutschland an sieben Standorten in insgesamt zwölf verschiedenen Berufen ausgebildet. Der Automobilzulieferer hat duale Ausbildungsprogramme international nach einheitlichem Standard eingeführt – so etwa in China, Mazedonien, Mexiko, Nicaragua, Österreich, der Republik Moldau, Rumänien, Tunesien und den USA. Heute hat das Unternehmen außerhalb Deutschlands 29 Ausbildungsstandorte in zehn Ländern.