Weniger ist mehr

Das Dünnwandschäumverfahren ermöglicht geringere Schaumdicken

Das Interieur ist mit seiner Kombination aus Formen, Oberflächen und Farben ein wesentlicher Teil des Premium-Gesamtkonzepts eines Fahrzeugs. Dabei entscheidet auch die Haptik über den Eindruck und das Wohlbefinden der Passagiere im Fahrzeuginnenraum. Die angenehm weiche Beschaffenheit der Oberflächen wird meist durch eine Schicht aus PU-Schaum zwischen Träger und Oberflächenmaterial erreicht. Gerade bei großflächigen Bauteilen bedeutet dies jedoch oft hohe Schaumschichtdicken. Und auch das Gesamtgewicht der Bauteile wird durch den erhöhten Einsatz von Unterfütterungsmaterial vergrößert.

Vorteile des Dünnwandschäumens
„Durch das von DRÄXLMAIER entwickelte Dünnwandschäum-Verfahren sind auch bei größeren Bauteilen, wie Instrumententafeln, extrem dünnwandige Schaumfüllungen möglich“, erklärt Dr. Isabella Schmiedel, verantwortlich für den Bereich Technology & Innovationsmanagement bei DRÄXLMAIER. Das liegt vor allem daran, dass bei dem Verfahren – im Vergleich zum klassischen Hinterschäumen – keine Mindestschaumdicken erforderlich sind. Auch eine Abdichtung im Randbereich sowie die vollflächige Abstützung des Trägers fallen weg.

Weitere Anwendungsbereiche
„Durch unterschiedliche Schaumstärken lassen sich außerdem individuelle haptische Profile erzeugen. So kann man beispielsweise nachgiebige Polster-Pads in der Bauteiloberfläche gestalten“, erläutert DRÄXLMAIER Interieur-Experte Klaus Mussack, weitere Anwendungsbereiche des Dünnwandschäumens. Aufgrund ihrer Vorteile ist die Technik bereits bei drei Baureihen im Serieneinsatz.

Lesen Sie hier den ausführlichen Beitrag zum Dünnwandschäumverfahren, der im September in der ATZ erschienen ist.

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