Transport mit weniger CO2-Emissionen

28. März 2019 – Die DRÄXLMAIER Group präsentiert auf der neuen Website der Initiative 2º-Logistik Transportprojekte, mit denen klimaschädliche Emissionen reduziert werden können.

Zu den wichtigsten Kompetenzen der DRÄXLMAIER Group als weltweit agierender Automobilzulieferer gehört die Logistik. Jeden Tag sorgt das Unternehmen dafür, dass seine Produkte zur richtigen Zeit und in der genau richtigen Abfolge – just in time und just in sequence – an die Produktionsbänder der Automobilhersteller gelangen. Dahinter stecken hochkomplexe Logistikketten, die sich über mehrere Hundert Kilometer erstrecken. Oftmals beschränken sich die Transporte nicht allein auf die Straße, sondern schließen Schiff oder Schiene mit ein. 

Bei der Planung ihrer Transportwege setzt die DRÄXLMAIER Group auf ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Effizienz und ökologischen sowie sozialen Belangen. Dabei betrachtet das Unternehmen nicht nur die Verkehrsmittel, auch die Verpackungslogistik, die Logistikplanung und das Lieferantenmanagement an den weltweiten Standorten spielen dabei eine Rolle.

Website 2º-Logistik online

Wie aber können Logistikprozesse modifiziert werden, sodass Klimaschutz und wirtschaftlicher Nutzen vereinbart werden? Auf der neuen Website 2º-Logistik stellt die DRÄXLMAIER Group gemeinsam mit weiteren Initiatoren Projektbeispiele vor, wie im Transportsektor CO2-Emissionen reduziert werden können. 

Ziel der Website ist es, durch einen branchen- und unternehmensübergreifenden Wissensaustausch klimafreundliche Logistik zu fördern und weiterzuentwickeln. Die kostenlose, interaktive Online-Plattform kann durch die Nutzer selbst befüllt werden und fördert damit den Austausch über smarte Logistiklösungen. Sie dient so auch kleinen und mittelständischen Unternehmen dazu, Erfahrungswerte hinsichtlich einer nachhaltigeren Logistik zu erhalten.

„Wir möchten unseren Erfahrungsschatz im Bereich innovativer und klimaschonender Transportlogistik auf der Plattform mit anderen Unternehmen teilen. Damit wollen wir den Wissensaustausch fördern und andere Unternehmen dazu ermutigen, mehr Klimaschutz im Güterverkehrssektor umzusetzen“, so Thomas Keil, verantwortlich für Green Logistics bei DRÄXLMAIER.

Erfolgreiche Logistikprojekte 

Bereits bei der Verpackung der Produkte setzt DRÄXLMAIER auf ein nachhaltigeres Konzept. So strebt das Unternehmen eine möglichst geschlossene Verwertungskette der verwendeten Behälter an. Die Wieder- und Weiterverwertung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Durch die Maßnahme konnte der ökologische Fußabdruck der Behälterlogistik des Zulieferers um 20 Prozent reduziert werden.

Die DRÄXLMAIER Group setzt außerdem seit 2016 erfolgreich einen LNG-Truck ein. LNG bezeichnet ein auf minus 161 Grad Celsius gekühltes Erdgas. Durch die hohe Energiedichte steigt die Reichweite auf 600 bis rund 1.600 Kilometer pro Tankfüllung. „Erdgas-Trucks emittieren im Vergleich zu Diesel-Trucks bis zu 90 Prozent weniger Feinstaub und rund 80 Prozent weniger an Stickoxid. Mit dem Einsatz von Erdgas-Lkws lassen sich rund 18 Prozent CO2e bei jedem Transport einsparen und zudem die Lärm-Emissionen halbieren“, so Jürgen Wallner, Innovation Manager für Transportlösungen der DRÄXLMAIER Group.

Diese und weitere Projektbeispiele sind ab sofort auf der neuen Website www.2gradlogistik.de zu finden. Die Plattform ist im Rahmen des Verbundprojekts „Weg in die <2°-Wirtschaft“ entstanden. Das Projekt wurde gemeinsam von der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz und WWF Deutschland durchgeführt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.

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