Delegation zu Besuch bei DRÄXLMAIER

28. November 2019 – Im Mittelpunkt standen die Entwicklung der Automobilindustrie und deren Auswirkung auf die Region.

Der Vizepräsident des Bayrischen Landtags Markus Rinderspacher und die Landtagsabgeordnete Ruth Müller besuchten zusammen mit Vilsbiburgs zweitem Bürgermeister Johann Sarcher und der stellvertretenden SPD-Ortsvorsitzenden Sibylle Entwistle die DRÄXLMAIER Group. Im Mittelpunkt stand der technologische Wandel Automobilindustrie und wie sich dieser auch auf die Region auswirkt.

Wie Dr. Tobias Nickel, verantwortlich für Marketing und Unternehmenskommunikation bei DRÄXLMAIER, erläuterte, sei der Wandel tiefgreifend. „Automobilhersteller und Zulieferer stellen sich in vielen Bereichen komplett neu auf“, so Nickel. Die Elektromobilität etwa werde von der Industrie mit zunehmendem Nachdruck vorangetrieben. Doch ein E-Auto bestehe aus ganz anderen Komponenten als ein Auto mit Verbrennungsmotor. „Die Antriebseinheit eines Elektroautos ist weniger komplex, dafür rückt die Hochvolt-Batterie samt intelligenter Steuerungssoftware in den Fokus“, führte Nickel aus. In vielen Bereichen der Automobilbranche wird IT-Kompetenz wichtiger, etwa, bei komplexen Sicherheits- und Fahrassistenzsystemen. Wie Nickel betonte, ist DRÄXLMAIER für den Wandel gut aufgestellt: „Die Produktsegmente des Unternehmens sind nicht auf eine bestimmte Antriebsart beschränkt.“

„Wir erleben aktuell tiefgreifende Strukturveränderungen in der Automobilindustrie“, so Markus Rinderspacher. Der Landtagsabgeordnete und Landtags-Vizepräsident unterstrich, wie wichtig es sei, den Wandel aktiv zu gestalten und die Beschäftigten mitzunehmen. „So schaffen wir es, Know-how und letztlich Arbeitsplätze in der Region zu sichern. DRÄXLMAIER hat den technologischen Wandel früh erkannt und sich richtig dafür aufgestellt“, so Rinderspacher. Regionen in Bayern stünden bei der Ansiedlung von Industriebetrieben in direktem Wettbewerb mit zum Beispiel chinesischen Regionen.

Vor diesem Hintergrund wird die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik immer wichtiger. „Die Politik schafft die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung, zum Beispiel mit zukunftsfähigen Infrastrukturmaßnahmen“, so Nickel. Wichtig sei etwa der Weiterbau der B15 neu entlang der raumgeordneten Trasse bis nach Rosenheim. Flächendeckend schnelles Internet und Ladestationen für Elektroautos bis hin zu 800 Volt seien weitere Bausteine. „Die Region darf weder im Straßenbau noch bei den Datenautobahnen den Anschluss verlieren“, betonte Nickel. Die Stadt Vilsbiburg ist hier auf dem richtigen Weg. Wie Johann Sarcher erklärte, betreiben die Stadtwerke Vilsbiburg seit 1. September dieses Jahres acht E-Auto-Ladesäulen im Stadtgebiet. „Der Strom wird vollständig aus regenerativen Quellen erzeugt.“

Gute Kooperation zwischen Unternehmen und lokalen Institutionen gelobt
Großes Lob gab es für die Zusammenarbeit von DRÄXLMAIER und ortsansässigen Institutionen. Die Delegation lobt die gelungenen gemeinsamen Aktionen, wie die Ferienbetreuung des Unternehmens in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum in Vilsbiburg. „Die Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder von DRÄXLMAIER hat sich bewährt. Den Kindern macht es Spaß und die Eltern sind bei der Betreuung entlastet“, so Sibylle Entwistle, Vorstandsmitglied des Familienzentrums. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der wichtigsten Anliegen junger Eltern. Es freut mich, dass DRÄXLMAIER hier mit gutem Beispiel vorangeht“, lobte Ruth Müller. Entwistle betonte, dass das Kinderbetreuungsangebot in Vilsbiburg ein Schwerpunkt der Stadtpolitik sein müsse. So solle die Zahl der Betreuungsplätze in den Kindergärten weiter steigen. „Damit wird Vilsbiburg noch lebenswerter für Familien.“

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