Austausch über die Mobilität der Zukunft

29. Juli 2019 – Zentrale Themen beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Florian Oßner bei der DRÄXLMAIER Group waren der Weiterbau der B15neu sowie der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro- und LNG-Fahrzeuge.

Hochvolt-Ladestationen, Tankstellen mit Wasserstoff und Flüssigerdgas – welche Voraussetzung nötig sind für eine nachhaltigere Mobilität, beleuchteten der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner, Geschäftsführer Jürgen Otto und Unternehmer Fritz Dräxlmaier beim Besuch Oßners am Headquarter der DRÄXLMAIER Group in Vilsbiburg. „Die Automobilbranche entwickelt zahlreiche Fahrzeugmodelle mit alternativen Antrieben“, erläuterte Otto. „Damit sich diese Innovationen am Markt durchsetzen, ist eine Weiterentwicklung der Infrastruktur unerlässlich.“

Auf dem Gebiet der Hochvolt-Batteriesysteme hat die DRÄXLMAIER Group über viele Jahre Know-how aufgebaut. Damit ist das Unternehmen sehr gut auf eine Zukunft vorbereitet, in der die Elektromobilität in den Fokus rückt. „Leider besteht in Deutschland noch großer Nachholbedarf bei der Elektro-Ladeinfrastruktur und noch mehr bei den Wasserstofftankstellen“, betonte Otto.

Die B15neu entlastet die Region
Ein gemeinsames Anliegen der Gesprächspartner war der Weiterbau der B15neu, die langfristig von Regensburg über Landshut bis nach Rosenheim führen soll. Wie FritzDräxlmaier unterstrich, müssten Bauarbeiten auf der B299 vermieden werden. Die B299ist für zahlreiche Pendler in der Region eine wichtige Verkehrsanbindung. „Eine langeBauzeit der B15neu würde den Lieferverkehr für Unternehmen im Landkreis starkeinschränken und zu Staus zu den Hauptverkehrszeiten führen. Das wollen wir unter allen Umständen verhindern“, betonte Fritz Dräxlmaier.

Oßner unterstrich dabei die Bedeutung eines klugen Baustellenmanagements und plädierte für eine zügige Fertigstellung der weiteren Bauabschnitte der B15neu sowie für einen mehrstreifigen Ausbau der bestehenden B299 von Vilsbiburg nach Landshut. „In unserer Zuzugsregion schafft ein verbessertes Verkehrswegenetz ein Mehr an Lebensqualität sowie wohnortnahe Arbeitsplätze. Nur damit lassen sich junge Menschen hier halten und lästige Staus vermeiden“, erklärte Oßner. Die Verkehrsinfrastruktur sei dabei ein entscheidender Faktor. Oßner dankte abschließend Fritz Dräxlmaier und seiner gesamten Firmengruppe für die außerordentlichen Investitionen in die Heimatregion, welche für viele Bürger starke Zukunftsperspektiven bieten.

Neue LNG-Tankstelle in Regensburg
Bei seiner Transportlogistik baut DRÄXLMAIER ebenfalls auf nachhaltige Konzepte. Bereits seit 2017 setzt der Premiumzulieferer serienmäßig LNG-Trucks ein. LNG ist ein auf -161 Grad Celsius gekühltes, flüssiges Erdgas. Die LNG-Trucks, die für DRÄXLMAIER fahren, ermöglichen eine CO2-Einsparung von 18 Prozent im Vergleich zu Diesel-Lkw. Um LNG-Trucks flächendeckend einzusetzen fehlt es im Moment aber noch an der nötigen Tankstelleninfrastruktur. Wie Florian Oßner verkündete, gibt es hier aber schon bald eine Verbesserung: „Für eine umweltfreundlichere Transportlogistik ist der Ausbau des LNG Tankstellennetzes ein wichtiger Baustein. Ich freue mich deshalb, dass in Regensburg mit tatkräftiger Unterstützung des MdB-Verkehrskollegen Karl Holmeier in naher Zukunft eine LNG-Tankstelle gebaut wird und in der Region Landshut die Wasserstofftankstelle nach jahrelangem Einsatz nun in greifbare Nähe rückt“, so Oßner.

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